Wochenzeitmodell-Generator: Unterschied zwischen den Versionen

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 160: Zeile 160:
* [[Wochenzeitmodell_erstellen|Wochenzeitmodell manuell erstellen (alte Methode)]]
* [[Wochenzeitmodell_erstellen|Wochenzeitmodell manuell erstellen (alte Methode)]]
* [[Wochenzeitmodell_aus_Muster_übernehmen|Wochenzeitmodell aus Muster übernehmen (neue Methode ab 2018.10)]]
* [[Wochenzeitmodell_aus_Muster_übernehmen|Wochenzeitmodell aus Muster übernehmen (neue Methode ab 2018.10)]]
 
* [[Vorlage-Dienste_Parametrierung|Parametrierung der Vorlage-Dienste]]


[[Kategorie: Neu ab Version 2018.10]]
[[Kategorie: Neu ab Version 2018.10]]

Version vom 26. April 2021, 16:14 Uhr

Wochenzeitmodelle sind regelmäßige Diensträder, die sich jede Woche, alle zwei Wochen, alle drei Wochen wiederholen.

Es gibt drei Möglichkeiten, um solch ein Wochenzeitmodell (Dienstrad) anzulegen.

1. "alte" Möglichkeit: Siehe Link Wochenzeitmodell erstellen

2. "neue" Möglichkeit mit Muster aus Diensten: Siehe Link Wochenzeitmodell aus Muster übernehmen

3. "neue" Möglichkeit mit dem Wochenzeitmodell-Generator (mit Vorlage-Diensten), welche hier beschrieben ist.

Bei dieser Methode werden die Diensträder direkt mittels Uhrzeiten eingegeben, es werden keine Dienstkürzel dafür benötigt.

Übernimmt man anschließend dieses Uhrzeiten-Muster, werden die entsprechenden Dienste zwar im Hintergrund generiert, diese scheinen aber in der Legende nicht auf.

Vorteil: Legende bleibt schlank und Zeitersparnis, da keine Anlage von Diensten für die Standard-Dienstzeiten notwendig ist.


Wochenzeitmodell-Generator: schnelle Anlage von Diensträdern ohne Dienstanlage

WZM mit VorlageDiensten.gif


Dienstzeiten beim Mitarbeiter definieren

Nun kann im Monatsplan über das Kommt/Geht beim Mitarbeiter am jeweiligen Tag die Dienstzeit des Mitarbeiters angegeben werden:

Herr Test arbeitet jeden Montag 8-12, Dienstag 12 - 19 und Donnerstag 8-12/13-18 sowie jeden 2. Samstag 8 - 14:

Dies muss einmal im Dienstplan eingetragen werden:

Eintrag Zeiten.PNG

z.b Donnerstag:

VorlageDienst Do.PNG

WICHTIG: immer die gesamte Kalenderwoche bzw.der Wochenrhythmus erfassen!

Muster übernehmen

Wenn die Woche oder Wochen fertig definiert sind, kann dieses Muster für die nächsten Wochen übernommen werden.

1. Tage markieren (es muss mindestens ein Montag dabei sein)

2. Rechte Maustaste

3. Muster übernehmen (ev. auch an Feiertagen)

Muster übernehmen.PNG


Dadurch werden die Zeiten aus dem Kommt/Geht für die Zukunft übernommen und mit einem fiktiven Dienst eingetragen und das Total befüllt:

Muster übernommen ZS.PNG

  • "Klassische" Monatsplanansicht:

Muster übernommen klassik 1.PNG


Zurückkommend auf das Beispiel mit den vorangehenden/nachfolgenden Dienstintervallen, schaut ein möglicher fiktiver Dienst zum Beispiel so aus:

Vorlage dienstbeispiel.PNG


Freie Tage

Es wird auch an freien Tagen ein fiktiver Dienst mit den Abrechnungsschemen der Vorlage-Dienste hinterlegt. (Graue Tage) Werden nun Zeiten an den freien Tagen eingetragen, so werden diese auch richtig abgerechnet!

Automatische Berechnung des Beschäftigungsgrades

ACHTUNG: Funktioniert nur bei Aliquoter Sollberechnung und bei Rahmenplan!

Auf Systemeinstellungen unter "Vorlage-Dienste" gibt es den Parameter "Stunden Basis Vollzeit". Auf Basis diesen Parameters kann sich ALEX anhand des Wochenzeitmodelles dann das Beschäftigungsgrad des Mitarbeiters errechnen! Das bedeutet, dass eine manuelle Pflege des Parameter "Beschäftigungsgrad in %" nicht mehr nötig ist.

Beispiel obiger Mitarbeiter:

  MA arbeitet 2 Wochenrad
    Woche 1: Mo 4 Std
             Di 7 Std
             Do 9 Std
    Woche 2: Mo 4 Std
             Di 7 Std
             Do 9 Std
             Sa 6 Std
   Summe der 2 Wochen: 46 Stunden
   Schnitt in 2 Wochen: 23 Stunden 
   Beschäftigungsgrad: 23/40 = 57,50 Prozent

Das Beschäftigungsgrad wird mit Beginn des neuen Musters in den Stammdaten automatisch hinterlegt:

Beschäftigungsgrad automatisch.PNG

Änderung Stammdaten

Ändern sich die Stammdaten der Vorlage-Dienste (z.B. die Kannarbeitszeit vor Dienstbeginn wird verkürzt), so muss dies in den Systemeinstellungen mit dem richtigen Stichtag hinterlegt werden.

Damit die Änderung für alle Mitarbeiter übernommen wird, gibt es in der Kalenderzeile die Funktion "Muster neu übernehmen für Alle":

Kalenderzeile-muster-uebernehmen.png

Wechsel Dienstzeiten

Wechselt ein Mitarbeiter seine Dienstzeiten, so muss als erstes das aktuelle Wochenzeitmodell beendet werden (Rechtsklick auf den letzten gültigen Tag -> Wochenzeitmodell beenden). Anschließend kann wieder ein neues Muster hinterlegt werden.

Wenn sich bei dem Mitarbeiter z.B. nur ein einzelner Tag ändert, so kann (im Status Nicht erzeugt und Planung) einfach dieser Tag abgeändert, die ganze Woche markiert und die Funktion "Muster übernehmen" ausgeführt werden. Man muss somit nicht die ganze Woche neu definieren.

Anlage im Hintergrund

Wochenzeitmodelle

Im Hintergrund wird automatisch pro Mitarbeiter ein Wochenzeitmodell mit dem jeweiligen Muster angelegt:

WZM Generator.PNG

Diese Wochenzeitmodelle werden automatisch beendet, sobald für den Mitarbeiter erneut ein neues Muster übernommen wird.

Sollen die Wochenzeitmodelle nicht automatisch beendet werden, so gibt es auf den Systemeinstellungen in der Gruppe "Vorlage-Dienste" den Parameter "alte Wochenzeitmodelle nicht auslaufen lassen".
Die bestehenden Wochenzeitmodelle können dann bei Bedarf über den Wochenzeitmodell-Fenster dem Mitarbeiter zugewiesen werden.

Dienste

Im Hintergrund wurde für jeden Tag ein eigener Dienst angelegt. Dieser verwendet die in den Vorlage-Diensten definierten Abrechnungsschemen.

Die beim Mitarbeiter definierten Dienstzeiten werden dann mit "Sollzeit vortragen" in den automatisch generierten Diensten hinterlegt:

Dienste automatisch.PNG

Z.B: Der Donnerstags-Dienst:

Samstagsdienst Generiert.PNG


Spezialfall: Vorlage-Dienste in Kombination mit Vorbereitungszeiten (Kindergärten)

Bei der Anlage von Vorlage Diensten in Kindergärten, wenn im Dienstrad Vorbereitungszeiten eingeteilt werden, sind einige Punkte zu berücksichtigen.


Fall 1: Dienst mit Vorbereitungszeit, Zeit nach Dienstende und Vorbereitungszeit mit Kannzeit anlegen

Dienst mit Vorbereitungszeit und Kannzeit
VBZ Kannzeit.png


Dienstzeit 8:00 - 14:00, die Vorbereitungszeit wird mit einem eigenem Planungscode eingetragen. Die Zeit zwischen 14:00 und 21:00 muss extra als Kannzeit definiert werden. Dazu muss die Sonderabrechnung "Sollzeit nicht vortragen" im Kommt-Geht-Fenster bei "Sonderabrechnung erfassen" ausgewählt werden. Zudem wird ein Planungscode "Kannzeit" für die Zeit von 14:00 - 21:00 hinterlegt.

Die Sonderabrechnung muss am Bereich freigeschalten werden. Der Planungscode "Kannzeit" ist mit Abrechnungsart "Arbeitszeit Dienste (Tag) Standard" angelegt.


Fall 2: Dienst mit Vorbereitungszeit, Zeit nach Dienstende und Vorbereitungszeit mit "Nicht Rechnen" anlegen

Dienst mit Vorbereitungszeit und Nicht Rechnen
VBZ NichtRechnen.png


Dienstzeit 8:00 - 14:00, die Vorbereitungszeit wird mit einem eigenem Planungscode eingetragen. Die Zeit zwischen 14:00 und 21:00 muss extra als "Nicht rechnen" definiert werden. Dazu muss die Sonderabrechnung "Sollzeit nicht vortragen" im Kommt-Geht-Fenster bei "Sonderabrechnung erfassen" ausgewählt werden. Zudem wird ein Planungscode "Nicht rechnen" für die Zeit von 14:00 - 21:00 hinterlegt.

Der Planungscode für Nicht-Rechnen enthält ein extra angelegtes Schema "Ignoriert für Total KEINE Arbeitszeit".

Nach Eingabe der einzelnen Dienstzeiten kann das Wochenzeitmodell wie gewohnt hinterlegt werden.

Weitere Links

Diskussionen